Reportagen

Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, Freundin, Stadtmagazin Kreuzer, Welttrends, Leipziger Volkszeitung, Reuters, Associated Press, Ärzteblatt Sachsen, Deutsches Ärzteblatt - Studieren, Münchner Merkur, Kölner Stadtanzeiger, Hamburger Abendblatt, Berliner Zeitung und viele mehr

Ich reiste nach Dschibuti, Polen und in den Libanon. Ich schrieb über eine junge Ärztin in Äthiopien, eine Bar im albanischen Nationalpark Shebenik-Jabllanice und die unterirdische jüdische Gedenkstätte Chatam Sofer in Bratislava. Ich interviewte Stephan Kramer, den Geschäftsführer des Zentralrats der Juden, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung und den Bürgermeister von Addis Abeba, Deriba Kuma. Etwa 50 exklusive Reisereportagen, Interviews und Porträts und mehr als 500 weitere Veröffentlichungen erschienen in deutschen und österreichischen Tageszeitungen, Magazinen, Online-Diensten und Nachrichtenagenturen.

Äthiopien

Hilfe von den Ärztinnen des Vertrauens

Dinkie leidet an einer schmerzenden Gebärmuttersenkung - seit langem. Es ist ihr peinlich, über ihre Krankheit zu sprechen. Würde es ihr leichter fallen, wenn sie eine Ärztin ins Vertrauen ziehen könnte? Noch ist es in Äthiopien nicht selbstverständlich, dass Frauen Frauen behandeln dürfen. Eine Reportage über eine oft verheimlichte Frauenkrankheit - in Afrika genauso wie in Europa.

erschienen in "Freundin", 11. Juli 2018, fotografiert von  Angelika Berndt


Spätere Liebe nicht ausgeschlossen

`Spätere Liebe nicht ausgeschlossen` betitelt der Münchner Merkur meinen Bericht über Reisepartner-Börsen im Netz. Der Markt boomt, von Übergriffen ist nur selten die Rede. Alles ganz easy also, wenn Frau einen Partner fürs Reisen sucht?

erschienen in Münchner Merkur, 2./3. Juni 2018


Dschibuti

46 Grad und kein Schatten

Mohamad steuert sein altersschwaches Gefährt nun von der Straße weg direkt auf das Ufer zu. "46 Grad und kein Schatten", sagt er. Keine Ahnung woher er diese Temperaturangabe hat. Aber sie ist glaubhaft. Wir steigen aus. Leise knirscht unter unseren Schritten das Salz. Es zieht sich wie eine riesige starre Gänsehaut rund um den See.

erschienen in den Salzburger Nachrichten, 7. Januar 2017


Zum PJ nach Afrika

Interview mit Fiete Näher, Soziologe und Arzt

"Ich lernte viel über die Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Mir wurde klar, dass Patienten nicht nur in Äthiopien mit einem völlig anderen Hintergrund zur Behandlung kommen, als man das mit der eigenen Denkweise erwartet. Menschen hier wie in Äthiopien bringen andere  Voraussetzungen mit, mit denen sie ihre  Erkrankung und die Risiken einordnen."

Fiete Näher, Soziologe und Arzt

erschienen im Deutschen Ärzteblatt - Studieren


Libanon

Klöster und Eremiten im Heiligen Tal

Noch einmal geht es nun bergauf. Etwa 20 Minuten vom Kloster entfernt lebt der Eremit, den wir nun besuchen wollen. Wir haben Glück. Bruder Dario Escobar plaudert umringt von drei Damen im Hof seiner kargen, in den Fels geschlagenen Behausung. (...) Ausgerechnet auf Partnerschaftsberatung hat er sich in der Einsamkeit spezialisiert, kostenlos natürlich und meist für Paare aus der Umgebung.

erschienen in den Westfälischen Nachrichten


Äthiopien

Wandern auf dem Dach Afrikas

Vor uns liegt unser erster Viertausender, der Inatye, mit einem prachtvollen Blick über den gesamten Nationalpark. Hinter uns der erste volle Wandertag: Sechs Stunden sind wir über schmale Pfade durch moosbehangene Wälder und kniehohe Gräser gelaufen. Am Ende kam das Anstrengendste, ein letzter Anstieg über die Hauptstraße von Gich. Die steile, mit Felsbrocken befestigte Schneise haben wir in großen Schritten erklommen. Oben genießen wir erschöpft die Landschaft, im Liegen, ausgestreckt vor unseren Zelten.

erschienen auf Spiegel Online, 29. August 2014


Tschechien

Warum der Medizintourismus boomt wie nie

"Mehr und mehr Deutsche reisen für eine OP in Orte, die man eigentlich als Touristenmagneten kennt. Statt in Prag über die Karlsbrücke zu flanieren, lassen sie sich Magenballons und Silikonpolster einsetzen. Statt in Alicante am Strand zu dösen, unterziehen sie sich Hormonbehandlungen und oder Eizellenverpflanzungen. Statt Moscheen in Dubau zu besichtigen, werden Zähne gerichtet und Augenlinsen getauscht."

erschienen bei T-Online


Frauen reisen solo

Glücklich im Alleingang

Wie eine Draufgängerin sieht sie nun wirklich nicht aus. Und auch nicht wie eine einsame Wölfin. Michaela Brosi, 22 Jahre, langes, kastanienbraunes Haar, lacht gerne. "Wenn ich früher etwas alleine machen musste, habe ich es lieber gelassen." Im Frühjahr fand sich die junge Frau in einer Situation wieder, die sie kaum vorausgesagt hätte. Sie reiste allein durch Mittelamerika - fünf Wochen lang.

erschienen u.a. im Münchner Merkur und der WAZ


Äthiopien

Hunderte äthiopische Ärzte ausgebildet

Seit 1978 arbeiten die medizinischen Fakultäten der Universität Leipzig und Gondar zusammen. Mein Artikel ist eine Chronik des oft vergessenen humanitären Engagements zu DDR-Zeiten. Noch heute werden an der Fakultät in Nordäthiopien Ärzte und medizinisches Personal ausgebildet, die damals von Leipziger Professoren aufgebaut wurde.

erschienen im Ärzteblatt Sachsen, 9/2014