Stephanie von Aretin wuchs in München auf. Ihr Vater, US-Bürger albanischer Abstammung, war Journalist beim Radio Freies Europa, ihre Mutter eine von drei Eigentümern eines rheinischen Familienunternehmens. Mit 19 Jahren verließ sie Deutschland, um in den Vereinigten Staaten Politikwissenschaft zu studieren und schloss mit einem Bachelor an der Georgetown University, Washington D. C., ab.

Sie hat einen Master in Comparative Government von der London School of Economics und forschte während eines Praktikums an der Stiftung Wissenschaft und Politik über die Nationalitätenfrage in der Sowjetunion. Als ausgebildete Redakteurin hat sie über 800 Features u.a. in der Süddeutscher Zeitung, im dpa Themendienst, bei Spiegel online und im Burda-Magazin Freundin veröffentlicht. 

Zu ihren Reisebüchern zählen Marco Polo Leipzig (MairDumont), Leipzig und seine Kirchen (Evangelische Verlagsanstalt), Heimatmomente Saale-Unstrut (360° Medien). 2021 erhielt sie das Werkstatt-Stipendium „Nature Writing“ der Stiftung Kunst and Natur in Nantesbuch

Seit 2014 steuert Stephanie von Aretin Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit, u.a. in Äthiopien und Mosambik. Stephanie von Aretin lebt mit ihrem Mann in Leipzig. Sie ist Mutter von vier Kindern.